Historisch bedeutendes Dreiergeläut verschiedener Giesser aus der nahen Umgebung. Die grosse Glocke hat für ihre Tonhöhe eine beachtliche Grösse und trägt eine verhältnismässig frühe Inschrift aus den uns geläufigen Grossbuchstaben. In der vielgestaltigen Zier der zweiten Glocke finden sich Abdrücke von Salbeiblättern.
Historisch überaus bedeutendes Ensemble mit drei grossen spätmittelalterlichen Glocken. Alle Giesser waren in Schaffhausen ansässig und gossen für St. Johann ihre bedeutendsten erhaltenen Werke. Die grosse Glocke hat, bedingt durch die starke Wandung, für ihre Tonlage ein ungewöhnlich hohes Gewicht, was das Risiko eines Zerspringens erheblich senken konnte.
Einheitliches Gesamtgeläut der Jahrhundertwende. Die grosse Glocke übernahm gemäss ihrer Inschrift Ton, Gewicht und auch den lateinischen Spruch der berühmten „Schillerglocke“ von 1486. Diese Glocke, ursprünglich „Osanna“ genannt, wurde nach der Geläuteerneuerung auf ein Podest im Kreuzgang des Münsters gestellt.
Hübsches und historisch sehr interessantes Geläut. Einer der eindrücklichsten Bestände des Landes, die von der Zürcher Giesserdynastie Füssli zeugen. Die beiden grossen Glocken goss Peter Füssli gleichzeitig, jedoch bewusst in verschiedenen Profilen und auch mit unterschiedlichem Dekor.