Eines der grossen charakteristischen Gesamtwerke der Ostschweizer Giesserei Emil Eschmann aus den 1960er Jahren. Die Glocken zeichnen sich aufgrund ihrer Konstruktion durch blecherne und teilweise voluminöse Klangfarben aus. Auf der as°-Glocke prangt unterhalb der Inschrift ein elegantes Dreifaltigkeitssymbol mit dem Auge Gottes, dem Opferlamm (Sohn) und der flatternden Taube (Heiliger Geist).
Typisches, harmonisch gestimmtes Geläute der Giesserei Rosenlächer, die in den zwei ersten Dritteln des 19. Jahrhunderts sehr viele Geläute für die Bodenseeregion goss. Oftmals eindrücklicher als die musikalische Qualität sind die sorgfältig gestaltete künstlerische Zier dieser Glocken und ihre saubere Gussausführung.
Hochinteressantes und vielstimmiges Geläut. Die Glocken stammen von den wichtigsten Giessern aus vorindustrieller Zeit in der Bodenseeregion. Besonders bemerkenswert ist die Erhaltung der grossen Glocken aus der bedeutenden Giesserei Ernst in Lindau, von der es früher auch in Deutschland und Österreich zahlreiche prächtige Grossglocken gab.
Imposantes Gesamtgeläute der noch heute bestehenden Giesserei Rüetschi. Für die Glockenzier wurden Modeln verwendet, die wenige Jahre zuvor vom bekannten Schweizer Architekten Karl Moser für die Glocken der Pauluskirche in Basel entworfen worden waren. Eigenwillige Zusammenstellung der Schlagtöne mit zwei wirkungsvollen Quartsprüngen as-des.
Mächtiges und durch die gute Turmstubenakustik wirkungsvolles, geschlossenes Gesamtgeläute. Die Glocken hängen im breiten Turm auf einer Ebene und wurden, angeregt durch die Kirchenarchitekten Pfleghard & Haefeli, mit schlichten Flechtbändern verziert, die zum Stil der Kirche passen.
Eines der frühesten grossen Gesamtgeläute der Giesserei Eschmann, die erst gegen Ende der 1950er-Jahre gegründet wurde und die Konkurrenz durch preisgünstige Angebote bald einholte. Letztlich bestand der Betrieb nur gut 10 Jahre, doch haben nur wenige herkömmliche Giessereien im Verhältnis zu ihrer Aktivitätszeit eine derart hohe Anzahl mächtiger Geläute geliefert.
Mildes fünfstimmiges Geläute, dessen vier neuen Glocken eine aussergewöhnlich schöne moderne Glockenzier tragen. Die alte Glocke nennt in ihrer Inschrift die vier Evangelisten, und durch ihr äusserst dickes Profil wiegt sie etwa doppelt so viel wie eine klassische Glocke dieser Tonhöhe.
Typisches Geläut eines in der Nachkriegszeit vielbeschäftigten deutschen Giessers. Von der akustischen Wirkung und der Resonanz im weitgehend geschlossenen Betonturm waren die Glockenexperten seinerzeit sehr positiv überrascht.