(Reuters)
Afghanistan: Krisenherd am Hindukusch
Afghanistans Präsident Hamid Karzai steht zu Beginn seiner zweiten Amtszeit unter grossem Druck. Zum einen wurde er unter fragwürdigen Umständen wiedergewählt. Zum anderen sehnt sich sein Volk nach Sicherheit und Wohlstand, und die internationale Öffentlichkeit fordert einen entschlossenen Kampf gegen Korruption, Drogenhandel und die Taliban.
Zwar haben die USA und weitere Nato-Staaten zehntausende Soldaten in Afghanistan stationiert und weitere sollen hinzustossen. Trotzdem ist es den Friedenstruppen bisher nicht gelungen, das Land zu stabilisieren. Afghanistan gehört immer noch zu den zehn ärmsten Ländern der Welt, Gewalt und Angriffe der Taliban haben zuletzt stark zugenommen.
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