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Karte: Afghanistan Schutztruppe Isaf

Seit Dezember 2001 sind internationale Einheiten unter anderen aus den USA, aus Deutschland, Italien und Frankreich in Afghanistan stationiert. Die International Security Assistance Force (Isaf) ist eine Sicherheits- und Aufbaumission unter Nato-Führung. Die Schutztruppe soll die afghanische Regierung bei der inneren Sicherheit des Landes unterstützen.

Derzeit sind knapp 84'000 Isaf-Soldaten aus über 40 Ländern in Afghanistan stationiert. Aus welchen Ländern sich die Truppen zusammensetzen, kann sich täglich ändern. Das Total ist daher eine Schätzung. (Quelle: Isaf)


Die Truppenstärken im Detail

Ende Dezember 2009 waren gut 84'000 ausländische Soldaten in Afghanistan stationiert, bis Mitte 2010 sollen zusätzlich 30'000 US- und mehrere tausend verbündete Soldaten dazukommen.

Der grösste Teil der Soldaten gehört der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe Isaf an, für die derzeit mehr als 40 Staaten Soldaten stellen. Der grösste Teil der Truppe sind US-Soldaten. Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Kanada und Italien sind ebenfalls grosse Truppensteller.

Ausserhalb der Isaf haben die USA noch rund rund 26'000 Soldaten in der Anti-Terror-Operation Enduring Freedom (OEF) im Einsatz. Diese sind vor allem im Grenzgebiet zu Pakistan im Einsatz.

Truppenkontingente der Internationalen Stabilisierungstruppen Isaf:

USA 45'800
Grossbritannien 10'000
Deutschland 4400
Frankreich 3700
Kanada 2800
Italien 2800
Niederlande 1900
Polen 1900
Australien 1500
Spanien 1000
Rumänien 900
Türkei 1700
Belgien, Norwegen, Bulgarien, Schweden, Dänemark

TOTAL 84'000

(ank/pet, reuters)

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Verlustreiches Jahr für Isaf

Die internationalen Truppen in Afghanistan unter der Leitung der USA (Isaf) haben 2009 eines der härtesten Jahre seit der Invasion der Amerikaner von vor acht Jahren erlebt.

Die Zahl getöteten US-Soldaten verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP bis zum 30. Dezember auf 304; 2008 waren es 151 gewesen.

Auch andere Staaten, die sich an der Isaf beteiligen, erlitten schwere Verluste: Grossbritannien traf es mit 109 Toten am härtesten, Kanada beklagte 32 getötete Soldaten. Die anderen Truppensteller verloren insgesamt 59 Soldaten. (ap)

Afghanistan: Krisenherd am Hindukusch
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