USA entschuldigen sich bei Libyen
«Viele Worte, viel Papier, das überall herumflog - nicht unbedingt viel Vernünftiges.» Mit diesen Worten hatte der Sprecher des US-Aussenministeriums, Philip Crowley den Dschihad-Aufruf Ghadhafis gegen die Schweiz kommentiert. Er erinnerte damit an die Rede Ghadhafis vor der Uno im September, die 95 statt der vereinbarten 15 Minuten gedauert hatte. Nun musste sich Crowley für seine Äusserungen entschuldigen.
«Nicht die Politik der USA»
Er verstehe, dass sein persönlicher Kommentar als Angriff auf Libyens Präsidenten aufgefasst worden sei, sagte Crowley vor Medienvertretern. Seine Bemerkung entspreche nicht der Politik der USA und sei nicht als Beleidigung gedacht gewesen. Wenn sie so aufgefasst worden sei, tue ihm dies leid.
Libyen drohte
Libyen hatte letzte Woche offiziell gegen die Aussagen protestiert und Erklärungen und Entschuldigungen der USA verlangt. Andernfalls werde es zu negativen Auswirkungen für die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern kommen, hiess es damals. (luek, sda/afp)
Mehr zu den Stichwörtern:
Service:




