Freitag, 2.7.2010
Die Spitzenmanager in der Schweizer Finanzbranche erhalten wieder gleich viel Lohn wie vor der Krise. Das geht aus einer Studie der Anlagestiftung Ethos hervor.
Echo der Zeit vom Freitag, 2.7.2010, 19.00 Uhr
Die Löhne in den Teppich-Etagen der Schweizer Banken sind bereits wieder da, wo sie vor der Krise waren. Die Anlagestiftung «ethos» für nachhaltige Entwicklung hat die 49 an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen untersucht.
Mittwoch, 30.6.2010
Die Chefs der Regiebetriebe des Bundes haben im letzten Jahr zum Teil etwas weniger verdient als 2008. Den grössten Gesamtlohn erzielte mit mehr als 1 Million Franken SBB-Chef Meyer.
Echo der Zeit vom Dienstag, 29.6.2010, 19.00 Uhr
Der Streit zieht sich hin um exorbitante Managerboni und wie die Politik sich dazu verhalten soll. Nun zeichnet sich im Parlament eine gemeinsame Position ab.Unternehmen, die ihren Managern mehr als drei Millionen Franken Boni zahlen, sollen künftig dafür Steuern bezahlen müssen, lautet der Tenor nun in den vorberatenden Kommissionen. Vorstösse der Linken, die mit steuerlichen Mitteln die Boni-Exzesse regulieren wollten, wurden abgelehnt.
Rendez-vous vom Freitag, 25.6.2010, 12.30 Uhr
Sozialdemokraten, Grüne und Gewerkschaften wollen ihren Kampf für eine schärfere Regulierung der Wirtschaft und der Banken vors Volk führen - unter anderem mit einer neuen Abzockerinitiative.
Echo der Zeit vom Mittwoch, 23.6.2010, 19.00 Uhr
Wer nach der Finanzkrise mit neuen Regeln in die komplexe Mechanik der Finanzinstitute eingreifen wolle, müsse erst verstehen, was hier eigentlich wie funktioniere. Einige Soziologen um die Berner Dozentin Claudia Honegger setzten sich genau das zum Ziel. Sie sprachen mit einer grossen Zahl von Bankern über ihren Beruf.
Dienstag, 22.6.2010
Die Wirtschaftskommission des Ständerates macht sich stark für eine Boni-Regelung und präsentiert einen eigenen Vorschlag. Hohe Vergütungen sollen nicht länger als Lohn, sondern als Gewinnbeteiligung gelten.
Rendez-vous vom Montag, 21.6.2010, 12.30 Uhr
2009 war ein Krisenjahr: Die Umsätze vieler Schweizer Unternehmen brachen ein, Gewinne schrumpften, Kurzarbeit oder Entlassungen folgten. Nur bei den Löhnen für die Unternehmensspitzen war davon wenig zu merken: Die Gehälter der Top-Manager stiegen nach Berechnungen des Gewerkschafts-Dachverbands Travailsuisse um 20 Prozent. Besonders bei den Banken und in der Pharmaindustrie klaffen die höchsten und die tiefsten Löhne immer weiter auseinander.
Montag, 21.6.2010
Auch 2009 ist das Lohngefälle in Schweizer Grossunternehmen weiter gewachsen. Bei der UBS nahm die Differenz zwischen Höchst- und Tiefstlöhnen am stärksten zu, wie Travail Suisse mitteilte.
Mittwoch, 9.6.2010
Die Chefs und Präsidenten der 30 führenden Unternehmen der Schweiz haben letztes Jahr mehr Verdient, allerdings nur wenn man Credit Suisse und UBS mitberücksichtigt werden.