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Mittwoch, 10.3.2010

Max Göldi rekurriert gegen Gefängnisstrafe

Der in einem libyschen Gefängnis sitzende Schweizer Max Göldi hat beim obersten Gericht des Landes Berufung gegen seine viermonatige Strafe wegen illegalen Aufenthalts eingereicht.

Nachdem der Schweizer Max Göldi beim Obersten Rat Libyens ein Begnadigungsgesuch hinterlegt hat, hat er nun beim obersten Gericht des Landes gegen seine viermonatige Gefängnisstrafe rekurriert. Dies hat sein libyscher Anwalt Salah Zahaf bestätigt.

Eine Begnadigung könnte mittels einer politischen Entscheidung durchgesetzt werden, während ein Rekurs eine juristische Angelegenheit darstelle, sagte Zahaf weiter.

Rekurs könnte sich hinziehen
Gemäss Amnesty International könnte eine Antwort auf das Begnadigungsgesuch jederzeit eintreffen. Bis ein Rekurs behandelt werde, könne es mehrere Wochen, wenn nicht Monate dauern.

Seit Februar im Gefängnis
Göldi begab sich am 22. Februar in die Hände der libyschen Justiz, um eine viermonatige Gefängnisstrafe wegen illegalen Aufenthalts anzutreten.

Seit Juli 2008 in Libyen festgehalten
Max Göldi wird seit 19 Monaten in Libyen festgehalten. Er war zwei Tage nach der Verhaftung von Hannibal Gaddafi in Genf im Juli 2008 festgenommen worden. (bat, sda)


Letztes Update: Mittwoch, 24.2.2010

Hamdani wieder in der Schweiz

Rachid Hamdani ist zurück in der Schweiz. Max Göldi hingegen sitzt in Libyen eine Haftstrafe ab. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut, sagen die Bundesbehörden.


    • Mehr

Vom Fall Ghadhafi zur Libyen-Affäre


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