Mächtiges Gesamtgeläut, ein Höhepunkt im Schaffen des Giessers Jakob I. Keller. Es ist auf beide Türme verteilt, erklingt in der zeittypischen Dreiklangsharmonik und war zur Zeit seines Gusses eines der grössten einheitlichen Gesamtgeläute der Schweiz. Das direkte Vorgängergeläut bestand gerade erst zwei Jahre, als es 1861 durch einen Grossbrand vernichtet wurde.
Ein reizvolles und seit Jahrhunderten unverändertes Kleingeläut, das hervorragend zur Kirche im Gebirgstal passt. Die grosse Renaissance-Glocke gesellt sich zu zwei klangvollen, mittelalterlichen Glöcklein, die zu den ältesten im Kanton gehören und womöglich vom selben Giesser stammen, was für diese Zeit ebenfalls als Rarität zu werten ist.