(keystone)
Das Judentum und die Schweiz
Die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg kann man heute nicht mehr als neutral bezeichnen. Kriegsflüchtlinge wurden nicht in das Land gelassen, Juden wurden abgewiesen und damit in den sicheren Tod geschickt.
Auch das Rote Kreuz liess die furchtbaren Machenschaften des Dritten Reichs einfach zu. Doch wichen einige Schweizer vom «offiziellen Weg» ab und halfen im Geheimen. Andere fälschten Pässe, um Menschenleben zu retten.
Was würde heute geschehen? Wie würden die Schweizer handeln? Vielleicht ähnlich, denn eine neue Studie belegt, dass Antisemitismus in der Schweiz verbreiteter als angenommen ist.
18 jüdische Gemeinden mit knapp 18 000 Mitgliedern gibt es hierzulande. Wie gehen die Schweizer Juden mit ihrer Vergangenheit um? Und ihrer Zukunft?
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