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(keystone)

Letztes Update: Dienstag, 2.6.2009

Das Judentum und die Schweiz

Die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg kann man heute nicht mehr als neutral bezeichnen. Kriegsflüchtlinge wurden nicht in das Land gelassen, Juden wurden abgewiesen und damit in den sicheren Tod geschickt.

Auch das Rote Kreuz liess die furchtbaren Machenschaften des Dritten Reichs einfach zu. Doch wichen einige Schweizer vom «offiziellen Weg» ab und halfen im Geheimen. Andere fälschten Pässe, um Menschenleben zu retten.

Was würde heute geschehen? Wie würden die Schweizer handeln? Vielleicht ähnlich, denn eine neue Studie belegt, dass Antisemitismus in der Schweiz verbreiteter als angenommen ist.

18 jüdische Gemeinden mit knapp 18 000 Mitgliedern gibt es hierzulande. Wie gehen die Schweizer Juden mit ihrer Vergangenheit um? Und ihrer Zukunft?


Perspektiven vom Sonntag, 9.3.2008, 08.30 Uhr, DRS 2

Koscher meditieren mit Rabbi Ruth. Spirituelle Aufbrüche im Judentum heute

Angefangen hat alles im Wohnzimmer von Rabbi Ruth Gan Kagan in Jerusalem. Zu ihren fröhlichen Schabbatfeiern kamen Juden, die mit der strengen Orthodoxie nichts anfangen konnten. In der weltoffenen Atmosphäre, die Rabbi Ruth zusammen mit ihren Musikern schafft, fühlen sich auch Christen und Muslime wohl.


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Ergebnis einer Studie über Einstellungen in der Schweiz gegenüber Juden

Rendez-vous, DRS1, 30.03.2007, 3:49
Eine Studie des gfs-Forschungsinstituts in Bern zeigt auf, wie viele antijüdische Vorurteile in der Schweiz vorhanden sind. 40 Prozent der Befragten glauben an mindestens ein Vorurteil gegen Juden, jeder zehnte ist deutlich antisemitisch.


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Israel und ich

Input, DRS3, 22.06.2006, 53:37
Das krisengeschüttelte Israel ist wie ein Magnet für die Juden in der Welt. Junge Schweizer Juden beschreiben ihre Beziehung zu jener fernen Heimat. Die gedankliche Reise nach Jerusalem wird zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen jüdischen Identität.


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100 Jahre Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund

Kontext, DRS2, 26.11.2004, 29:11
Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) setzt sich für die Interessen der Juden in der Schweiz ein. Doch die 18 jüdischen Gemeinden haben sehr unterschiedliche religiöse und politische Vorstellungen. Ein Rückblick zeigt, dass diese Meinungsvielfalt Tradition hat.


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Die Geschichte des Überlebenden Joseph Spring

Reflexe, DRS2, 07.11.2003; 28:10
Im Jahr 2000 klagte der holocaustüberlebende Joseph Spring die Schweizer Regierung wegen Beihilfe zum Völkermord an - wenn auch ohne Erfolg. Mittlerweile liegt die abenteuerliche Lebensgeschichte des Berliner Juden, der auf seiner Flucht von den Schweizer Grenzbehörden an die Gestapo ausgeliefert wurde,  in Buchform vor.


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Gegensatz zwischen privater Hilfe und offizieller Haltung der Schweiz gegenüber Flüchtlingskindern im Zweiten Weltkrieg

Echo der Zeit, DRS1, 21.10.1999, 9:04
Ein privates Hilfswerk hatte 1938 erreicht, dass 300 jüdische Kinder für die gesamte Dauer des Krieges in der Schweiz bleiben konnten. Im gleichen Jahr wurde der J-Stempel eingeführt, und jüdische Kinder wurden von den Kinderzügen ausgeschlossen. Wie entstand der grosse Gegensatz zwischen privater Hilfe und offizieller Flüchtlingspolitik in der Schweiz?


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Das IKRK und der Holocaust

Heute vor 50 Jahren, DRS1, 04.11.1989, 27:20
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf war schon während des Zweiten Weltkriegs erstaunlich gut über die Deportation der Juden informiert. Doch unternahm es praktisch nichts zur Rettung von Millionen Frauen, Männern und Kindern. Was waren die Gründe dafür?

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Der Holocaust: Zeitzeugen erinnern sich
60 Jahre Israel - junger Staat, alte Geschichte
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